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Bei besonderen Feierlichkeiten (Hochzeit, Feier, Jubiläum…) soll der Wein die jeweilige Stimmung unterstützen und die Gäste sollen den Wein in guter Erinnerung haben. Champagner oder Sekt für den Start zu Brötchen, Canapés oder Spießchen passt hier immer in jedem Fall. Für die weiteren Gänge oder das Buffet sollten gefällige und gut zu trinkende Weiß- und Rotweine kredenzt werden, die mit den vielfältigen Speisen fein harmonieren.

Der edle Schaumwein, Champagner, wird ausschließlich in der Region Champagne in Frankreich erzeugt. Beim strengen und hochkomplexen Verfahren „Methode Champenoise“ erfolgt eine zweite Gärung in der Flasche, um dem zunächst stillen Wein seine feinen Bläschen zu entlocken. Die Reifung auf der Hefe muss mindestens 12-15 Monate betragen, Top-Produzenten lassen ihre Champagner länger reifen. Bei Jahrgangschampagnern kann sie bis zu zehn Jahre dauern. Champagner wird aus den zugelassenen Rebsorten der Champagne hergestellt wie Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier.

Sekt wird oft auch nach der Methode Traditionelle produziert, bei der die zweite Gärung ebenfalls in der Flasche verläuft. Häufig wird Sekt nach der Methode Charmat erzeugt. Hier verläuft die zweite Gärung im Edelstahltank. Sekt kommt aus unterschiedlichen Weinbauregionen eines Landes (Österreich, Deutschland) und wird aus verschiedenen Rebsorten hergestellt, wie etwa Riesling, Welschriesling, Sauvignon Blanc, Gelber Muskateller oder Chardonnay. Standard-Sekt reift nur wenige Monate. Winzer-Sekt unterliegt strengeren Vorschriften.

Prosecco, ein frischer Schaumwein, kommt aus Italien (Venetien und Friaul-Julisch-Venetien; Kerngebiet: Valdobbiadene und Conegliano) und wird nach der Methode Charmat erzeugt (zweite Gärung im Stahltank). Nur Weine aus dieser Region dürfen den Namen Prosecco tragen. Die Rebsorte heißt Glera.